Die Hauptamtlichen

 Neues aus dem Kreis der Hauptamtlichen

Frau Wilde mit Herr Schmucker

Seelsorgerin Astrid Wilde wird künftig auch Gottesdienste mit Abendmahlsfeier halten

Immer wieder wird die Klinikkirche im LMU-Klinikum Großhadern auch ein Ort für besondere Ereignisse.

Im evangelischen Abendgottesdienst am 2. Adventssonntag 2019 wurde Klinikseelsorgerin Astrid Wilde feierlich „zur Öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung“ berufen. Gut 50 Personen fanden sich dazu in der adventlich geschmückten, ökumenisch genutzten Kirche ganz am Ende des langen Flures des „Bettenriegel“ ein. Vertreterinnen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums, Gemeindeglieder, Kolleginnen und Kollegen aus der evangelischen und katholischen Seelsorge und persönliche Gäste waren ebenso gekommen wie Patientinnen und Patienten, teils unter Begleitung und mitsamt ihrem Bett – ganz normal in einer Klinikkirche. Weitere Patienten, Angehörige und Mitarbeitende hörten und sahen auf den Stationen zu, wohin die Gottesdienste übertragen werden.  Musikalisch untermalt wurde die Feier vom Posaunenchor der Reformations-Gedächtnis-Kirche, der schon den ganzen Nachmittag zusammen mit Astrid Wilde auf den Stationen im Haus die Menschen adventlich-musikalisch erfreut hat.

Kirchenrat Klaus Schmucker, als Leiter der Evangelischen Dienste im Dekanatsbezirk auch verantwortlich für die Klinikseelsorge, vollzog die Berufung. Er betonte in seiner Einführungspredigt: „Gerade in einem Krankenhaus sind die gute Botschaft des Evangeliums und die Feier des Abendmahls Mut machende Lebenszeichen, die Trost und Halt geben und die Hoffnung stärken wollen, dass wir alle stets in Gottes guter Hand sind“!

Auf Vorschlag des Krankenhausseelsorgeausschuss im Evang-luth. Dekanatsbezirk München hat der Landeskirchenrat die einmalige und lebenslang gültige Berufung von Astrid Wilde beschlossen. Die gelernte Katechetin, die mit zweiter halber Stelle auch an einigen Münchner Schulen Religion unterrichtet,  hat im Sommer eine gründliche Fortbildung beim Gottesdienstinstitut der Landeskirche abgeschlossen, durch die sie auf ihre heute übertragene Aufgabe vorbereitet wurde. Künftig kann Astrid Wilde nun ergänzend zu ihrer Seelsorgetätigkeit auf den Stationen im Auftrag der evang. Kirche auch eigenständig Gottesdienste durchführen und die Feier des Heiligen Abendmahls leiten. Insbesondere in der Kirche des Klinikums Großhaderns wird sie das regelmäßig tun. Dort verstärkt Astrid Wilde nach absolvierter Zusatzausbildung in Seelsorge seit 2016 mit halber Stelle das evangelische Seelsorgeteam. Möglich wurde das durch finanzielle Unterstützung des „Förderkreis evangelische Krankenhausseelsorge München“, der Spenden zur Verstärkung des Seelsorgepersonals einwirbt. Mit erheblichen Mitteln unterstützt die Fachabteilung des Landeskirchenamtes das Projekt. Auch die örtliche Seelsorge leistet einen finanziellen Anteil.

 


 

Der Dekanatsbezirk München verfügt über zwölf hauptamtliche evangelische Seelsorgestellen.

Diese Stellen teilen  sich rund 20 Seelsorgerinnen und Seelsorger - viele von ihnen in Teilzeit.

Das im Winter 2019 entstandene Foto zeigt das Team am Rande eines Treffens in München.